In den vergangenen Wochen standen für die Jungs rund um Trainer Kai Kampen ereignisreiche Wochenenden an. Größtenteils wurde die Weser-Ems-Turnierserie angepeilt und auch die Huder Open wurden teilweise gespielt. Wir fassen die Leistungen in kleinen Beiträgen zusammen:

 

Reske-Open (Bremerhavener TV):

Mit Vico Barkowski, Leon Bonkowski und Marius Kowski nahm ein, vom Nachnamen her, sehr dynamisches Trio in der Herrenkonkurrenz teil. Vico Barkowski schlug zunächst den vier Leistungsklassen (LK) besseren Hannes Frauenpreiss mit 6:4 und 6:4, ehe er sich der Nummer eins des Turniers, Tim Okrey, mit 4:6, 3:6 geschlagen geben musste. Leon Bonkowski traf in Runde eins auf Hendrik Serode, seinerseits kein unbekanntes Gesicht in Wulsdorf. Für den Wulsdorfer Bonkowski gab es beim 0:6, 2:6 wenig zu holen. Selbiges galt für Marius Kowski, der sich mit demselben Ergebnis gegen Silas Gerstle geschlagen geben musste. Kai Kampen ging bei den Herren 30 an den Start, musste allerdings angeschlagen früh die Segel streichen.

 

Huder-Open (Huder TV):

Mit Malte Giesemann und Jorim Lassmann griffen eine Woche später auch die letzten beiden Spieler der ersten Mannschaft in den Turnieralltag ein. Beide gewannen ihre ersten Runden sehr souverän. Während Malte Giesemann mit 6:0, 6:2 gegen Ariel Benkendorf gewann, ließ auch Jorim Lassmann gegen Prince Anthony Okonkwo (6:1, 6:0) nichts anbrennen. In Runde zwei wartete auf Lassmann allerdings die Nummer eins des Turniers. Carsten Glander (LK 3) gewann die Partie mit 6:1, 6:0. Giesemann schlug dagegen den drei LK’s besseren Hagen Vienenkötter mit 6:4, 7:5 und stand überraschend im Viertelfinale. Den Flow nahm er mit und schoss die vier des Turniers, Arasto Bernard, mit 6:1 und 6:0 aus dem Tableau. Im Halbfinale wartete mit Alexander Krafft (LK 6) ein ganz dicker Brocken. Der Verbandsliga-Spieler und spätere Turniersieger tat sich gegen die Wulsdorfer Nummer eins zwar schwer, gewann jedoch mit 6:2 und 6:3. Für Giesemann ging es im Spiel um Platz drei dann noch gegen Lukas Cremers (LK 7), doch die Luft war raus, sodass eine 2:6, 0:6 Niederlage zu Buche stand. Dennoch ein wahnsinnig starkes Turnier!

 

Stuhr Open:

Mit Malte Giesemann, Jorim Lassmann, Vico Barkowski und Leon Bonkowski griff unsere erste Herrenmannschaft geschlossen ins Turniergeschehen ein. Jorim Lassmann gewann sein Erstrundenmatch recht souverän, musste sich dann allerdings dem an Position drei gesetzten Niclas Lürig (LK 9) mit 4:6 und 0:6 geschlagen geben. Besonders bitter lief es für Leon Bonkowski, der zwei gute Matches absolvierte, jedoch sowohl in der Haupt- als auch Nebenrunde im Matchtiebreak verlor.

Deutlich besser lief es für Malte Giesemann und Vico Barkowski. Letzterer gewann seine erste Runde sehr deutlich, während Giesemann ein Freilos erhielt. In Runde zwei zeigte Barkowski eine überragende Leistung gegen Luka Racic aus Oldenburg (LK 12) und gewann mit 7:5 und 6:2. Giesemann hatte beim 6:1, 6:4 Erfolg über Dominik Galrao wenig Probleme. Im Achtelfinale hatten dann beide Wulsdorfer dicke Brocken zu bespielen. Barkowski setzte sich gegen den starken Frithjof Meyer durch (7:6, 6:3), während Giesemann in einem äußerst spannenden Spiel den an Position vier gesetzten Tim Okrey (LK 9) aus Nordenham mit 6:4, 6:7 und 10:7 bezwang. Noch am selben Tag kam es dann zu dem Match, was eigentlich alle vermeiden wollten – Giesemann und Barkowski trafen im Viertelfinale aufeinander. Letztendlich hatte Giesemann die größeren Kraftreserven und setzte sich mit 6:4 und 6:1 durch. Am Folgetag war im Halbfinale gegen Yannick Bastian (LK 8) beim 1:6, 1:6 allerdings nichts zu holen. Insgesamt ein super Turnier der Wulsdorfer und das zweite Halbfinale für Giesemann in Folge.

 

TCNG Sommer-Cup (Nikolausdorf): Giesemann, Lassmann und Barkowski gingen in der Herren-Konkurrenz an den Start, während Kai Kampen bei den 40ern sein Glück versuchte. Giesemann und Barkowski gewannen ihre erste Runde souverän, doch Lassmann erwischte keinen guten Tag und schied früh aus dem Turnier aus. Giesemann setzte seinen Lauf fort und schlug die Nummer zwei des Turniers, wohlgemerkt ehemaliger Sieger der Turnierserie, Robert Alksnis (LK 8), mit 6:3 und 6:2. Barkowski bekam es mit dem unangenehmen Maxi Kuhmann vom Bremerhavener TV zu tun (LK 12) und verlor die Hitzeschlacht denkbar knapp mit 6:4, 2:6 und 8:10. Im Viertelfinale trafen dann Giesemann und Kuhmann aufeinander. Das „Geduldsduell“ entschied der Wulsdorfer mit 7:5 und 7:5 für sich und zog in sein drittes Halbfinale in Folge ein. Dort wartete mit Dominik Korporal ein sehr unangenehmer Gegner. Giesemann zog mit 2:6, 7:6 und 8:10 den Kürzeren. Wer weiß was ohne den feucht-fröhlichen Vorabend möglich gewesen wäre?!

Kai Kampen zog bei den 40ern standesgemäß ins Finale ein, da er sein Freilos mit einem klaren Sieg krönte. Im Endspiel war gegen den fehlerlosen Bernd Ferneding allerdings nichts zu holen.

 

Blau-Weiß Nesse Open:

Mit Giesemann, Lassmann und Bonkowski waren drei etatmäßige Herrenspieler am Start. Darüber hinaus traten Fynn Murck und Fabian von Riegen bei den unterklassigen LK’s an und konnten so wichtige Erfahrungen sammeln. Fabian von Riegen zog sogar sehr überraschend ins Halbfinale ein und musste sich dort dem erfahrenen Nils Lichtwark geschlagen geben – trotzdem eine tolle Leistung!

Für den Rest verlief das Turnier eher bescheiden. Während Lassmann am späteren Finalisten in Runde eins scheiterte, überstand Bonkowski die erste Runde und profitierte von der Aufgabe seines Gegners. Danach war gegen Lokalmatador Silas Gerstle Endstation. Letzterer sorgte im Viertelfinale für eine kleine Überraschung, denn er bezwang mit Malte Giesemann unsere „Halbfinalgarantie“.

Bei den 40ern gingen mit Kai Kampen, Bernd Giesemann und Stefan Stegmann gleich drei Wulsdorfer an den Start. Kampen und Giesemann scheiterten beide an der Nummer eins des Turniers (LK 7), sorgten mit ihren vorigen Siegen aber für gutes Tennis. Stegmann hatte mit einer schweren Auslosung zu kämpfen und hatte in Runde eins leider keine Chance.

 

In den kommenden Wochen werden die Jungs sicher noch das ein oder andere Turnier anpeilen, um die TSV weiterhin so spitzenmäßig zu vertreten!

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